Santiago de Chile 1

Ich sitze gerade in einem Internet Café in Santiago de Chile, der Hauptstadt des zu lang geratenen Landes. Nach einer ziemlich langen Anreise – Flug ueber Atlanta (die chilenischen Tastaturen sind furchtbar, es gibt naemlich keine aes, oes und ues) – bin ich gestern frueh voller Erwartungen bei meiner Austauschmutter namens Bessie angekommen. Ich wohne in einem kleinen Zimmer im 12. Stock mit Blick auf die noch schneebedeckten Anden. Mein erster Eindruck von Santiago ist durchaus positiv, allerdings laesst sich die Armut auch hier nicht verstecken – entlang der Autobahn gibt es nur Bretterbuden soweit das Auge reicht und auf der Autobahn laufen herumstreunende Hundebanden herum, von dem obligatorischen Dreck am Strassenrand (es gibt auch kein scharfes s) soll hier gar nicht die Rede sein. Die Leute hingegen sind unwahrscheinlich hilfsbereit und gastfreundlich. Den Tag beginne ich mit einem kraeftigen Schluck chilenischen Rotwein, mit dessen Hilfe ich meinen grandiosen Spanischkenntnissen freien Lauf lassen kann. In der Wohnung von der Bessie lebt noch eine 24-jaehrige Deutsche aus Mainz namens Annette, die ich aber noch nicht kennenlernen konnte, weil sie gerade Urlaub macht. Am Donnerstag beginnt mein Spanischunterricht. Soweit, so gut.

2 Antworten zu „Santiago de Chile 1“


  1. 1 Domi September 19, 2007 um 12:48

    Ich beneid dich echt du Sau. Weiterhin ne gute Reise und viel Spass.

  2. 2 Phil September 19, 2007 um 7:08

    Heyhey! Würd echt gern mit dir tauschen…aber irgendwann tu ichs dir gleich, du sau!


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