Archiv für Oktober 2007

San Pedro de Atacama 2

Jetzt bin ich schon seit einer Woche hier - fehlen also nur noch elf bis ich mich wieder dem Vagabundieren hingeben darf. Ich lebe mich schoen langsam ein, lerne immer mehr „Einheimische“ kennen und lasse es inzwischen viel ruhiger angehen als die ersten Tage. Meine Arbeitszeit habe ich allerdings immer noch nicht geregelt. Nachmittags verbringe ich ein, zwei Stunden auf dem kleinen Plaza und lese ein Buch, ein Baum schuetzt mich vor den unbarmherzig heissen Sonnenstrahlen, von Winterjacken fehlt jede Spur – ein Unterhemd, eine kurze Hose und eine Flasche Wasser reichen – und im Hintergrund spielen irgendwelche Langhaarigen Panfloete und Gitarre. Sollte ich irgendwann auch nur annaehernd braun werden, dann in San Pedro.

Vorgestern bin ich in mein neues Zimmer eingezogen. Es ist insgesamt ein wenig schoener und nicht mehr ganz so weit vom Buero entfernt als mein Altes. Zudem habe ich endlich ein Kissen! Mein Vermieter ist ein echter Atacameño, ein Einheimischer, und somit in San Pedro geboren. Er hat zwei oder waren es 12 – zwischen dos und doce hoert man oft keinen Unterschied – Jahre lang in einer Mine gearbeitet. Es war sehr interessant mit ihm und einem La Pazer an einem Tisch zu sitzen, Tee zu trinken, Brot zu essen und sich mit den beiden ueber Gott und die Welt – eigentlich ueber zwei Welten, denn die Meine kann man mit der Ihren sicherlich nicht vergleichen – zu unterhalten. Wie sagt man so schoen: da treffen Welten aufeinander.

Am Sonntag bin ich in der Frueh aufgewacht und wusste nicht so genau, ob ich arbeiten musste. Schliesslich ging ich dann doch ins Buero, denn ich haette sonst nichts anzufangen gewusst. Auf Reisen besteht der Tag aus Ausfluegen, da aber meine Arbeit auch aus Ausfluegen besteht, habe ich quasi mein Hobby zum Beruf gemacht. Fuer mich eher negativ, weil einem somit der Ausgleich fehlt. Ich kann mich aber auch taeuschen.

Ein Phaenomen sei noch am Rande erwaehnt, das zumindest bei mir auftritt, wenn ich laengere Zeit nicht in meiner gewohnten Umgebung bin: man erkennt in voellig fremden Personen bekannte Gesichter wieder. Doch nicht die Gesichter von seiner Familie oder seinen besten Freunden, sondern eher die Gesichter von Leuten mit denen man nie all zu viel zu tun hatte. Keine Ahnung, woran das liegt.

San Pedro de Atacama 1

Mit der Ankunft in San Pedro de Atacama hat sich die gemeinsame Zeit mit dem Christoph leider zu Ende geneigt. Inzwischen bevorzuge ich es, zu zweit zu reisen. Ausserdem bleibt man eh nie lange alleine, da man so viele Leute kennenlernt, mit denen man sich zusammenschliessen kann. Da muss man schon eine Sozialphobie haben, um es zu schaffen, laengere Zeit alleine reisen zu koennen - zumindest in Suedamerika.

Die 2000 Seelen-Gemeinde San Pedro de Atacama ist eine der Touristenhochburgen in Chile. Dennoch hat es seinen urspruenglichen Charme - so scheint es mir zumindest – erhalten und auch groessere Hotels oder gar Betonkloetze sucht man hier vergeblich. In der „Einkaufspassage“ kann man neben Ponchos und Hippie-Grattler-Hosen sowohl Coca-Tee als auch Coca-Blaetter kaufen. Coca-Tee habe ich bereits probiert, allerdings keine Wirkung verspuert. Den Tee kann man mit einem gruenen oder schwarzen Tee vergleichen, er soll zudem aber auch gut gegen die Hoehenkrankheit sein. Wir befinden uns hier schliesslich auf 2500 Metern und nach einem Gipfelkreuz kann man auf dieser Hoehe lange suchen.

Heute ist schon mein vierter Arbeitstag, mein Dritter im Buero. Die ersten beiden Tage sind mir extrem schwer gefallen. Ich musste gleich am Sonntag -verschwitzt, stinkend und dreckig - ueber 12 Stunden arbeiten, obwohl meine Arbeit bei Atacama Connection eigentlich erst am Montag anfing, und konnte mich von meiner anstrengenden Reise in den Norden ueberhaupt nicht erholen, geschweige denn mich mit der Gegend vertraut machen, mich zu akklimatisieren. Die Arbeit im Buero an sich ist nicht schwierig und ich bin aufgrund meiner Sprachkenntnisse eine grosse Hilfe – meine beiden Kolleginnen im Buero sprechen nur Spanisch, viele Touristen jedoch nur Englisch oder Deutsch. Meine Arbeitskollegen, vor allem die Tour Guides, sind mir sehr sympathisch, mein Chef hingegen nicht. Er hat mir so gut wie gar nichts erklaert, mir nicht gesagt, wann ich arbeiten muss, wann ich heimgehen darf, wann ich essen kann, wann ich zu schlafen habe. Kurz, er hat sich um nichts gekuemmert, weshalb ich die erste Nacht in einem Hotel schlafen musste, weil er nicht im Stande war, mir ein Zimmer zu organisieren. Naja, es wird aber von Tag zu Tag besser, ich bin dabei mir einen Alltag zu schaffen, genau zu regeln, wann ich was zu tun habe, mir ein voruebergehendes Zuhause einzurichten. Drei Monate koennen eine lange Zeit sein, koennen aber auch von heute auf morgen verfliegen. Das haengt von verschiedenen Faktoren ab.

Wenigstens habe ich jetzt mein eigenes Zimmer. Einem reichen, verwoehnten Deutschen kann mein neues Zuhause wie ein Ghetto erscheinen. Ich wohne ganz am Ende von San Pedro in einer kleinen Bretterbude, dessen Grundstueck von Lehmziegeln, Wellblech und Stacheldraht umgeben ist. Ich habe kein Kissen, keinen Schrank, einen zweiten Wasserhahn sucht man in der Dusche vergeblich und abends drehen sie uns, meinem Mitbewohner Fransisco, seiner Freundin Mirta und mir, das Wasser ab. Das alles hat mich am Anfang doch ein wenig schockiert. Doch inzwischen bin ich von meinem neuen Zuhause ueberzeugt. Fransisco und Mirta sind ganz liebe Menschen, Fransisco wurde gestern 27 Jahre alt, wir haben ein bisschen Bier getrunken und uns sehr nett unterhalten, sie sind sehr hilfsbereit und seit gestern weiss ich, dass es selbst in Chile nicht normal ist, sieben Tage die Woche ueber 12 Stunden ohne Mittag- und Abendessen zu arbeiten, so wie es meine bolivianische Arbeitskollegin, la señora Irma, praktiziert. Dieses Gespraech war mir sehr wichtig, denn ich koennte nie drei Monate lang so arbeiten wie ich es die ersten zwei Tage getan habe. Zudem haben wir eine nette, kleine Katze, die zwar kein Ersatz fuer meine Miggi ist, aber immerhin besser als nichts. Es ist naemlich ein schoenen Gefuehl, zu wissen, dass „daheim“ jemand auf einen wartet. Mein Zimmer habe ich mir auch schon ein bisschen eingerichtet, Buecher aufgestellt, Klamotten verstaut, somit ist es nicht mehr ganz so kahl. Die drei Monate werden schon eine Herausforderung, aber sicherlich auch eine gute Erfahrung.

Gestern war ich auf meiner ersten Tour zum Salar de Atacama, dem groessten Salzsee Chiles, zu den Lagunas Miscanti und Miñiques, zum Valle de Jerez und zu den Doerfern Socaire und Toconao mit dabei. Es wird bestimmt sehr spannend,  zukuenftig selbstaendig eine Gruppe zu fuehren und es ist auch mal recht interessant, auf der anderen Seite des Tisches zu sitzen, kein Tourist zu sein. Ich habe schon so manche „Paradiesvoegel“ bestaunen duerfen, zum einen typisch deutsche Touristen mit Guerteltasche, Socken und Sandalen, zum anderen Argentinier mit all zu viel Temperament.

Chañaral

Wir blieben die kommenden Tage weiterhin den ausgetretenen Touristenpfaden fern und machten uns am Donnerstag auf den Weg nach Chañaral, um von dort aus in den Parque Nacional Pan de Azúcar zu gelangen. Dieser Nationalpark – an der Kueste gelegen – ist fuer seine aussergewoehnliche Flora und Fauna bekannt, weshalb wir uns beim Wandern sehr wunderten, da wir abgesehen von etlichen Kakteen, Straeuchern, Fuechsen und ein paar Guanacos weit und breit nichts gesehen haben. Man muss bedenken, dass weiter landeinwaerts auf gleicher geographischen Lage ueberhaupt nichts mehr waechst. Wir befinden uns inzwischen naemlich in der Atacama-Wueste, der trockensten Wueste ueberhaupt. Die Flora im Nationalpark „ernaehrt“ sich ausschliesslich von dem dortigen Kuestennebel.

Die erste Nacht haben wir am Strand geschlafen, die Zweite irgendwo in den Bergen. Wir sind zwei Tage lang durch den ganzen Park gewandert, mussten unser gesamtes Wasser selber tragen und unseren Proviant auf Kakteen aufhaengen, damit sich die frechen, kleinen Fuechse nicht darueber hermachten. Ein ordentliches Lagerfeuer war an den Abenden sowieso Pflicht. Am letzten Abend haben wir in einem kleinen Fischerdorf frischen Fisch aus dem Pazifik gegessen.

Copiapó

Lange ist es her, seitdem ich das letzte Mal in mein Tagebuch geschrieben habe, und nun weiss ich auch nicht so recht, wo ich anfangen soll. Ich habe die letzten Tage so viel erlebt, so viel gesehen, so viele Leute kennengelernt, und einfach nicht die Moeglichkeit gehabt, zu schreiben. Doch alles der Reihe nach.

Am Mittwoch sind wir, Christoph und ich, von Copiapó aus, einer kleinen, von Touristen nicht oft besuchten Stadt, in der es mehr Strassenkoeter als Menschen gibt – so kam es mir zumindest vor -, mit einem Jeep in den Parque Nacional Nevado Tres Cruces gefahren. Die Tour war zwar nicht ganz billig, aber jeden Cent wert. Wir haben den Salar de Maricunga, den am suedlichst gelegenen Salzsee der Erde, gesehen, wir haben an der Laguna Santa Rosa, einer wunderschoenen Lagune auf 3800 Metern, zu Mittag gegessen, wir sind auf 4500 Metern mit 110 km/h durch die Landschaft geschossen – abartig, wo man mit einem Allradgetriebe ueberall problemlos fahren kann -, wir haben den Ojos del Salado, den mit 6891 Metern hoechsten Vulkan der Erde und zugleich hoechsten Berg Chiles, bewundert und wir waren auf 4300 Metern sowohl in einer kochend heissen Thermalquelle als auch in der eiskalten Laguna Verde, dessen Farbe die Definition von Tuerkis ist, baden. Der Tag war demnach die totale Reizueberflutung.

Wir waren 12 Stunden unterwegs und haben 520 km und locker ueber 10000 Hoehenmeter zurueckgelegt. Sehr anstrengend, aber absolut empfehlenswert.

La Serena 3

Heute war ich mit dem Christoph beim Bouldern (Klettern ohne Seil in geringer Hoehe) in der Naehe von Totoralillo, einem netten, weissen Sandstrand 15 km suedlich von Coquimbo. Das Felslabyrinth befand sich praktisch mitten im Nirgendwo und ueber uns schwebten schon die Aasgeier. Von dort aus sind wir dann wieder nach Coquimbo mit zwei unglaublichen Chilenen zurueckgetrampt. Wir haben lediglich fuenf Minuten gewarten und was wir mit den beiden erlebt haben, laesst sich von mir nicht in Worte fassen. Morgen um 00.35 Uhr geht unser Bus nach Copiapó, wo wir gegen 5.00 Uhr ankommen werden, ehe wir um 7.30 Uhr auf unsere 12-stuendige Tour in den Parque Nacional Nevado Tres Cruces gehen. Es stehen uns also anstrengende, aber dafuer erlebnisreiche, intensive Stunden bevor.

La Serena 2

Ich sitze gerade in La Serena fest, denn heute ist mal wieder ein Feiertag und aus diesem Grund faehrt der naechste Bus nach Copiapó erst um 23.20 Uhr. Doch wie der Zufall so will habe ich dank dieser Tatsache einen bayrisch sprechenden Kletterer aus Muenchen namens Christoph kennengelernt, der ab dem naechsten Sommersemester in Innsbruck Sportmanagement studieren will. Wir verstehen uns praechtig und da wir die gleiche Strecke vor uns haben, werden wir die naechsten Tage gemeinsam durch den Norden Chiles bis nach San Pedro de Atacama reisen. Er hat mich am Busbahnhof angesprochen, weil ich ein Zelt dabei hatte.

Ich erlebe Zufaelle am laufenden Band, die gibt es nicht. Doch anscheinend soll es so sein. Gestern habe ich mitten in der Nacht auf dem Cerro Mamalluca am Arsch der Welt ein Maedchen wiedergetroffen, das mit dem gleichen Flugzeug wie ich nach Santiago geflogen ist, ich seitdem aber nicht mehr gesehen habe. Natuerlich haben sich saemtliche Leute, die ich in der letzten Zeit kennengelernt habe, auch schon – unabhaengig von mir – untereinander kennengelernt. So kennt quasi jeder jeden hier in Chile. Somit muss ich mich meistens mindestens zwei-, drei-, viermal verabschieden, ehe man „endgueltig“ Abschied genommen hat, was ein Zitat eines bis dato unbekannten Philosophen bekraeftigt: „Man trifft sich immer zweimal im Leben.“ So versuch ich auch zu leben, denn wenn es eine Sache gibt, die ich hasse, ist das mit Sicherheit Abschied nehmen. Die Welt ist klein und wird in Zeiten der Globalisierung von Tag zu Tag immer kleiner.

Valle del Elqui

Im Moment sitze ich in einem Internet Café in Vicuña im wunderschoenen, gruenen Valle del Elqui. Davor war ich in Pisco Elqui, einem kleinen, ruhigen, inzwischen auch von Esoterikern bewohnten Dorf – ebenfalls im Valle del Elqui. Eigentlich wollte ich die Nacht irgendwo in den Bergen verbringen, was sich allerdings als unmoeglich bei nicht vorhandenen Wegen und nicht vorhandener Ortskenntnis herausstellte. Jetzt schlafe ich wieder in einem Hostal, doch davor werde ich im Observatorio Cerro Mamalluca mit riesigen Teleskopen in die Sterne schauen. Der Himmel in dieser Gegend soll angeblich der klarste weltweit sein, weshalb sich hier auch die groessten Observatorien befinden.

La Serena 1

Den gestrigen Tag habe ich in La Serena, 6 Stunden noerdlich von Santiago, verbracht. Die Fahrt dorthin war recht angenehm und es war sehr interessant zu beobachten, wie sich die Landschaft allmaehlich veraenderte – die Gegend um La Serena laesst sich vermutlich am besten als Halbwueste beschreiben. Die Stadt an sich ist relativ klein und unspektakulaer, hat mich aber dennoch positiv ueberrascht.

Auf solch einer Reise – vor allem wenn man alleine reist – ist man extremen Stimmungsschwankungen hoffnungslos ausgeliefert. Sitzt man alleine in einem „Bavaria“ Restaurant, das diesen wuerdevollen Namen mit Sicherheit nicht verdient hat, mit dem Gefuehl, man sei der einzige Rucksackreisende weit und breit, ja sogar der einzige Mensch im gesamten Universum, so kann man schon mal ins Zweifeln kommen. Eine Stunde spaeter jedoch sitzt man in der gleichen Stadt mit drei unglaublich netten Menschen an einem Tisch in einer urigen, chilenischen Kneipe, trinkt Bier, fuehrt geistreiche Gespraeche und hat saemtliche Sorgen von vorhin schon laengst wieder vergessen. Die letzten beiden Tage habe ich mit einer Ergotherapeutin aus (Neu-)Ulm namens Ellen und einer Psychologiestudentin aus Regensburg namens Kerstin verbracht, die beide – sollte man die Menschheit in gute und in boese Menschen einteilen koennen – definitiv zu den Guten gehoeren. Kaum hat man nette Leute kennengelernt – und von diesen nach ein paar gemeinsamen Stunden oder Tagen wieder Abschied genommen -, lernt man auch schon wieder Neue kennen. Moegen diese Menschen frueher oder spaeter wieder in Vergessenheit geraten, so hinterlassen sie bei mir doch einen bleibenden Eindruck und lassen mich den Glauben an die Menschheit nicht verlieren.

Santiago de Chile 4

Mit einem vorerst letzten Beitrag aus Santiago moechte ich mich von der Stadt verabschieden. Die Zeit hier war im Grunde recht angenehm, ich konnte meine Spanischkenntnisse vertiefen, konnte mich an die Mentalitaet und den Lebensstil der Chilenen beziehungsweise Suedamerikaner gewoehnen, habe zwei unglaubliche Wochenenden in den Anden erlebt und zudem einige sehr, sehr nette Menschen kennengelernt – darunter viele Deutsche, aber auch den ein oder anderen Einheimischen. Dennoch habe ich sicherlich keine Wurzeln geschlagen und beabsichtige nicht, den Rest meines Lebens in Santiago zu verbringen. Vier Wochen in einer Grossstadt zu leben ist fuer mich mehr als ausreichend.

Am Samstag werde ich mit dem Bus ins 500 km entfernt gelegene La Serena – wiederum ein beliebter Urlaubsort der Chilenen – fahren. Von dort aus werde ich mich auf die Suche nach einem einsamen, weissen Sandstrand machen, wo ich die zweite Nacht verbringen will. Im Valle del Elqui, dem Hauptherstellungsgebiet des chilenischen Schnapses Pisco, werde ich dann endlich wieder mit meinem Zelt unterwegs sein. Desweiteren ist eine Tour in den Parque Nacional Nevado Tres Cruces zum Ojos del Salado, dem mit 6891 Metern hoechsten Vulkan der Erde und zugleich hoechsten Berg Chiles, geplant.

Viña del Mar

Zudem habe ich am Samstag noch einen kurzen Abstecher nach Viña del Mar gemacht, welches nur zehn Minuten mit dem Bus von Valparaíso entfernt liegt. Viña del Mar ist der Badeort schlechthin in Chile und kam mir vor wie die spanische Costa del Sol. Waehrend Valparaíso aufgrund seiner aussergewoehnlichen Architektur einen Besuch wert ist, kann man sich Viña del Mar getrost schenken.

Am Samstag beginnt mein zehntaegiger Trip nach San Pedro de Atacama, wo ich drei Monate lang als Tour Guide arbeiten werde. Dann gibt es hoffentlich wieder mehr philosophisches Gedankengut von mir. Die Stadt – philosopisch auch inspirierend, aber leider nur im Negativen – wird mir in Zukunft groesstenteils nur noch als Anlaufstelle fuer meine Abenteuer in der Natur dienen, nicht mehr aber als ausschliessliche „Touristenattraktion“.

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