Archiv für Mai 2008

Cuenca

Seit gestern sind wir in Cuenca, der drittgroessten Stadt Ecuadors. Die Stadt macht einen recht netten Eindruck auf mich. Gestern wollten wir wieder einmal ordentlich weggehen, allerdings haben wir nichts nach unserem Geschmack gefunden. Vielleicht lag es am Donnerstag? Somit werden wir heute nochmal einen Versuch starten. Ansonsten haben mich vorhin zwei ecuadorianische Schulmaedchen „interviewt“.

Morgen geht es weiter nach Riobamba, wo uns die Besteigung des Chimborazo - mit ueber 6300 Metern der hoechste Berg des Landes – erwartet. Danach machen wir nur noch in Baños einen kurzen Stopp, bevor wir in Quito, meiner letzten Station dieser unvergesslichen Reise, ankommen werden.

Vilcabamba

Von Peru habe ich mich schon vor ein paar Tagen verabschiedet. Ein tolles Land, allerdings bleibt mir der Teil noerdlich von Huaraz – namentlich Trujillo und Piura – schlecht in Erinnerung. Nie zuvor auf meiner Reise habe ich als Gringo so viel Aufsehen erregt. Das mag teilweise recht lustig sein, nach einer Zeit aber sehr, sehr nervig. Gringo!!!

Nach einem Busmarathon sind wir, Stefan und ich, im verschlaffenen Doerfchen Vilcabamba, das vor allem fuer seine hohe Anzahl an ueber Hundertjaehrigen bekannt ist, angekommen. Uns bleiben aber vielmehr eine hohe Anzahl an jungen Leuten in Erinnerung. Da man in Ecuador mit dem Dollar bezahlt, schrecken die Preise einen Reisenden, der gerade aus Peru kommt, doch ein wenig ab. Ein Bier gibt es nicht unter einem Dollar! Eher zwei! Wir haben uns fuer sechs Dollar in einem recht netten Hostal eingemietet: Pool, Jacuzzi, Billiard, Tischtennis, Akkustikgitarre, Internet, Haengematten, … Allerdings haben wir unseren vom „Why wash?“-Trek geschundenen Koerpern nicht viel Ruhe gegoennt. Am zweiten Tag haben wir naemlich den ueber 2000 Meter hohen, mit dichter Vegetation bewachsenen Mandango bestiegen. Der Aufstieg war unproblematisch, beim Abstieg mussten wir allerdings gegen riesige Spinnen, Stachelstraeucher und Weglosigkeit ankaempfen!

Huaraz 4

Es ist wieder viel geschehen, ich habe sehr viel erlebt und viel gesehen. Grund genug, ausfuehrlich darueber zu berichten. Sieben Tage Trekking in der Cordillera „Why Wash?“ – beruehmt durch Joe Simpsons Buch „Sturz ins Leere“ – standen auf dem Programm. Dieser Trek gilt als einer der besten Treks weltweit und soll laut manchen Trekkern selbst Nepal in den Schatten stellen. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Ueberfaellen auf Touristen, manche mussten mit dem Leben bezahlen. Klingt abenteuerlich gut! Fuer Peru untypisch: Wir schleppten all unser Hab und Gut selbst, nix von wegen Esel.

Tag 1 – Frueh ging unser Bus – fast schon zu frueh, denn da der Edgar bei mir im Hostal uebernachtete, wurde nichts mit Schlafen. Mit den zwei franzoesischen Freigeistern in meinem Dormitory wurde bis tief in die Nacht gefreigeistert. Haette uns der Stefan nicht aufgeweckt, haetten wir mit Sicherheit den Bus um fuenf Uhr verpasst. Etliche Stunden mussten wir busfahrend verbringen, um in diese entlegene Region zu kommen. Letztendlich wurde noch ein Pass bewaeltigt, am Abend gab es frische Forelle mit Puré und geschlafen wurde vor atemberaubender Bergkulisse.

Tag 2 – Der zu bewaeltigende Pass war relativ leicht. Ein Junge wollte uns mitten im Nirgendwo fuer umgerechnet 50 Cent das Stueck frisch gefangene Forelle verkaufen, doch seine Mutter verlangte zubereitet mit ein paar Kartoffeln knapp zwei Euro, was uns zu teuer war – dort ist Geld nichts wert, Essen dagegen schon. Ausserdem mussten wir einer Attacke von drei klaeffenden Dreckskoetern Stand halten. Geschlafen wurde vor noch atemberaubender Bergkulisse. Lediglich riesige Eislawinen, die von den 6000 Meter hohen Bergen in die Tiefe stuerzten, stoerten unseren wohlverdienten Schlaf.

Tag 3 – Der Blick von dem etwa 4800 Meter hohen Pass war ueberwaeltigend! Beim Abstieg Richtung Huayhuash – das namengebende Dorf, das lediglich aus zwei Huetten besteht – trafen wir einen kleinen Hirtenjungen: „Invitame a un chocolate.“ Er wollte etwas Suesses zum Naschen. Wir wollten Fotos. So schnell kommt man ins Geschaeft in Peru! Bis jetzt blieben wir von den gefuerchteten Banditen verschont.

Tag 4 – Anstrengend sollte es am vierten Tag werden, den zwei ueber 5000 Meter hohe Paesse mussten ueberwunden werden. Der Blick vom zweiten Pass auf die schnee- und eisbedeckten Bergriesen kann als eines der vielen Hoehepunkte dieses unvergesslichen Abenteuers bezeichnet werden. Geschlafen wurde ganz in der Naehe der Westwand des Siula Grandes, die dem britschen Bergsteiger Joe Simpson im Jahre 1985 fast zum Verhaengnis wurde. Beim Abstieg brach er sich ein Bein, sein Partner Simon Yates war schliesslich gezwungen, das Seil zu zerschneiden. Simpson fiel in eine Gletscherspalte. Der Beginn einer spektakulaeren Selbstrettungsaktion. Gegen Ende des Tages teilte uns der Edgar mit, dass er den Trek in Huayllapa beenden moechte, da er zu viel fuer zu wenig Geld arbeitet. Wir zahlten 100 Dollar pro Person fuer sieben Tage Trekking mit Verpflegung. Jetzt wollte er 50 Dollar mehr pro Person, um den Trek zu vollenden. Eigentlich ein Vertragsbruch, bloed nur, dass wir ihm vertraut haben und auf einen Vertrag verzichteten. Von jetzt an standen wir mit ihm auf Kriegsfuss, nur weil dieser Trottel seine noch verbleibenden Gehirnzellen versaeuft und verkifft und nicht kalkulieren kann und in den seltenen Momenten der geistigen Klarheit zu tiefst ungluecklich ist, da er merkt, dass sein Verdienst wieder nur fuer Marihuana, Alkohol und Nutten reicht.

Tag 5 – In aller Fruehe ging es die Gletschermoraenen hinauf zum Fusse des Yerupajá, um einen Blick auf die zuvor beschriebene Westwand des Siula Grandes werfen zu koennen. Beim Abstieg nach Huayllapa haben wir mit Hilfe meines Buches die Stelle gefunden, wo die beiden Briten vor 23 Jahren ihr Base Camp hatten. Zeit fuer Fotos! Spaeter haben wir noch die Mutter des Mulitreibers von Joe Simpson kennengelernt, von der wir leckeren Frischkaese kaufen konnten. In dem Buch sind ihre Tochter und ihre Nichte abgebildet. Sie hat das Foto gekuesst. Ein toller Moment! Zwischenzeitlich haben wir uns dazu entschieden, nachzugeben und dem Edgar 20 Dollar pro Person mehr zu geben, die wir vom Trinkgeld abzogen. Kurz nicht aufgepasst hat es mich auf einem leichten Wanderweg mit vollem Karacho mit der Fresse voraus nach allen Regeln der Kunst auf einen Stein gelassen – ohne dass ich mich mit den Haenden abstuezen haette koennen. Geschlafen wurde in Huayllapa auf dem Fussballplatz. Die einheimischen Kinder haben uns geholfen, unsere Zelte aufzubauen und wollten natuerlich wieder einmal „Caramelo“ von uns Gringos.

Tag 6 – Es ging steil bergauf! Zwischenzeitlich fing der Edgar fast schon zu sprinten an, ich bin mitgezogen, weshalb wir fix und fertig eine Pause brauchten. Diese nutzte der Edgar um sich erst einmal eine ganze Flasche Rum reinzupfeiffen. Ich diskutierte mit ihm ueber Politik, Krieg, Frauen, Liebe, pipapo und er wurde uns dank seinen radikalen Ansichten immer unsympathischer. Trotzdem verbrachten wir einen netten Abend bei traditionell lebenden Freunden von ihm in deren rustikalen Huette – ohne Strom, ohne Fliessendwasser und ohne Internet, dafuer mit 90%igem Zuckerrohrschnaps im heissen Tee, der mich verruecktes Zeugs traeumen liess: „Wir sind eine Malerfamilie, doch kuessen muss man dich so.“

Tag 7 - Kassiererlieder singend, sich ueber Goassnmass unterhaltend und auf bayrisch fluchend – wir hatten wohl zu wenig geschlafen - ging es zurueck in die Zivilisation. Die Banditen liesen uns am Leben. Trinkgeld gab es keines fuer den Edgar, dafuer haben wir ihn am Abend auf ein – jetzt haltet euch fest – Erdinger Weissbier aus einem Erdinger Weissbierglas eingeladen – fuer umgerechnet drei Euro. Danach trennten wir uns von ihm. Nach einem einstuendigen Besuch im Internetcafé mit vielen Neuigkeiten aus Nah und Fern ging es in eine Boazn aus der Guns N’ Roses in voller Lautstaerke ballerte – noch beim Wandern in der Frueh habe ich mir Guns N’ Roses zu hoeren gewuenscht und auf meinem Wanderstock auf einem Felsen vor 6000ern posierend saemtliche Slashsolos fehlerfrei gezockt. Natuerlich trafen wir dort wieder den Edgar und lernten noch zwei Freunde von ihm kennen. Pitcher wurden getrunken! Zuerst einer mit Pisco, dann einige mit Vodka. Danach gingen wir in einen Club. Nach einem Long Island Ice Tea nahmen die Dinge wie gewohnt ihren Lauf und den Peruanern wurde wieder einmal gezeigt, was es heisst, das Tanzbein zu schwingen – kaum zu glauben, wie gut man mit FlipFlops abspacken kann. Gross! Auf eine Dusche zwischen Trekking und Clubbing wurde selbstverstaendlich verzichtet. Why wash?

Die Zeit in Huaraz war der absolute Wahnsinn, doch irgendwann muss der Bayer auf Reisen weiterziehen. Heute Abend fahre ich mit dem Stefan ueber Nacht nach Trujillo und ein paar Tage spaeter moechte ich in Ecuador sein. Bleibt lediglich noch zu erwaehnen, dass ich vor einiger Zeit die peruanische Spezialitaet schlechthin probiert habe: Meerschweinchen.

Huaraz 3

Das Wetter hat uns die Aufstiege auf den Urus und auf den Ishinca zwar erschwert (starker Schneefall und dichtester Nebel), doch trotz allem wurde – wie nicht anders zu erwarten – die bayrische Fahne zwei Mal gehisst. Da die Saison erst noch beginnt, mussten wir das wunderschoen gelegene Base Camp nur mit zwei Schweizern, drei Italienern, zwei Japanern und zwei Amerikanern teilen. Beim Abstieg ins Tal haben wir schliesslich noch eine Tegernseerin und einen Muenchner getroffen. Die Hoehe machte mir ueberhaupt keine Probleme mehr, da ich bestens akklimatisiert bin. Fazit: Vier unvergessliche, aber zugleich anstrengende Tage!

Heute wird die Huayhuash Umrundung geplant. So wie es ausschaut, werden Stefan und ich zusammen mit dem Edgar morgen aufbrechen!

Huaraz 2

Ich bin mehr als zufrieden, was ich am gestrigen Tag alles organisieren konnte. Das Herumlaufen hat sich gelohnt! Heute gehe ich mit dem Edgar, meinem Bergfuehrer fuer die naechsten vier Tage, zum Felsklettern. Morgen begeben wir uns dann auf eine 4-taegige Expedition. Diesmal stehen gleich zwei Berge auf dem Programm: der 5420 Meter hohe Urus und der 5530 Meter hohe Ishinca. Zudem habe ich ueber ein deutsch-hollaendisches Paerchen einen jungen Deutschen namens Stefan kennengelernt, mit dem ich voraussichtlich ab Samstag die Huayhuash Umrundung gehen werde. Als Lektuere habe ich passenderweise Joe Simpsons „Touching The Void“ (Sturz ins Leere) auf dem Nachttischlein liegen und meinen T.C. Boyle konnte ich nach langer Sucherei – man mag es kaum fuer moeglich halten – gegen Gerhard Polts „Manege frei!“ eintauschen. Ereignisreiche Tage stehen mir bevor!

Huaraz 1

Kurz ein Nachtrag zu Lima: Im Nachhinein betrachtet war die Stadt doch nicht ganz so schlimm, wie ich es geschildert habe. Natuerlich, es gibt ein paar Ecken, von denen man sich als Gringo fernhalten sollte, und es mag vielleicht auch mehr Kriminelle als in den meisten anderen Staedten geben, aber Lima hat auch schoene Seiten – wenn auch wenige. Das Stadtzentrum bietet grossartige Architektur und in den etwas ausserhalb gelegenen, wohlhabenderen Stadtvierteln wie zum Beispiel Miraflores soll es sich viel angenehmer leben lassen. Seit Ewigkeiten habe ich mal wieder nicht in einem Einzelzimmer, sondern in einem Dormitorio geschlafen, weshalb es nicht schwer fiel, zwei deutsche Abiturientinnen kennenzulernen, mit denen ich am Abend noch in einer netten Bar war. Der Long Island war bestens gemischt!

Gestern Abend bin ich schliesslich im Bergsteiger-Mekka Perus namens Huaraz angekommen. Die Saison hat gerade erst begonnen, weshalb es nicht ganz leicht ist, jemanden zu finden, der mit mir in zehn Tagen die Cordillera Huayhuash – eine der besten Trekkingtouren ueberhaupt – umrundet. Eine Australierin hat sich vorhin schon interessiert gezeigt, sie will sich bei mir melden. Mal schauen, was daraus wird. Spaetestens am Dienstag moechte ich aufbrechen. Sollte ich bis dahin niemanden gefunden haben, werde ich zuerst alleine vier Tage lang Richtung Alpamayo – laut dem DAV der schoenste Berg dieser Erde – aufbrechen und danach noch einmal schauen, ob sich andersweitig etwas ergeben hat. Huaraz hat einfach zu viel zu bieten, allerdings laeuft mir die Zeit davon.

Die beiden Deutschen haben mir Ecuador schmackhaft gemacht. Klein, aber fein! Nach Huaraz moechte ich deshalb so schnell wie moeglich ueber die Grenze – drei Wochen fuer Ecuador waeren schon noch schoen!

Den heutigen Samstag Abend nutze ich dazu, um vielleicht in einer der zahlreichen Bars jemanden fuer die Huayhuash Umrundung zu finden.

Lima

Heute morgen bin ich nach einer wieder einmal eisig kalten Nachtbusfahrt, auf der ein Mann versucht hat, meinen Geldbeutel, waehrend ich mich im Halbschlaf befand, zu klauen – Gott sei Dank habe ich seine Hand in meiner Hosentasche bemerkt und noch rechtzeitig die Augen geoeffnet -, in der Hauptstadt Perus angekommen. Die Stadt bietet alles, was ich verabscheue: Etwa neun Millionen Menschen, von denen ich keinen einzigen kenne – 50 % davon scheinen Verbrecher zu sein -, viel Verkehr, Gehupe, Hektik, … Da unser Bus nicht in das Terminal fahren durfte, mussten wir ausserhalb aussteigen. Die Fahrgaeste wollten aber nicht, da sie meinten, man wuerde uns letztendlich nur bestehlen. Mein Taxifahrer musste auch immer das Fenster auf- und zumachen, damit sich nicht ein Grattler mein Handgepaeck blitztschnell schnappt. Irgendein Bolivianer wollte mit mir vorhin ein Bier trinken, nachdem er mich auf der Strasse angesprochen hat. Ich bin mir sicher, dass er nicht nur ein Bier wollte. Daraufhin bin ich ueber eine Bruecke in einen anderen Stadtteil gegangen, bis mich schliesslich zwei aeltere Strassenverkaeuferinnen darauf hingewiesen haben, dass ich als Gringo nicht in diese Richtung weitergehen soll, da sie mich mit Sicherheit ausrauben wuerden. Ich habe mich hoefflich bedankt und bin umgekehrt. Ansonsten erinnert mich die Stadt rein optisch sehr an Buenos Aires.

Lima scheint eine scheiss gefaehrliche Stadt zu sein, weshalb ich mich schon darauf freue, morgen in aller Fruehe nach Huaraz Richtung Cordillera Blanca aufzubrechen.

Zum Schluss noch eine kleine Anekdote: Eines Abends war ich mit einer Chilenin, einer Argentinierin und einem Argentinier in Cuzco unterwegs, die auf der Strasse Hippie-Armbaendchen und Halsketten verkaufen, um sich ein paar Soles dazuzuverdienen. Irgendwann sind alle drei fuer eine Viertelstunde verschwunden, so dass ich mein Glueck als Verkaeufer versuchen durfte. Natuerlich verkaufte ich nichts. Spasseshalber habe ich eine aeltere Dame angesprochen, die ein paar fuer die Andenlaender typischen Muetzen verkauft. Sie meinte, meine Armbaender waeren sehr schoen, und hat mich dann gefragt, wie viel ich schon verkauft haette. Wenige, das Geschaeft liefe schlecht, gab ich ihr als Antwort. Daraufhin meinte sie, sie haette heute keinen einzigen Artikel an den Touristen gebracht. Auf diese Art und Weise verdient sie ihren Lebensunterhalt, waehrend ich nach 15 Minuten wieder in die Rolle des reichen Touristen schluepfen konnte.

Cuzco

Ich treibe mich seit einiger Zeit in (und in der Gegend von) Cuzco herum. Die Stadt gefaellt mir sehr gut und es laesst sich hier leicht aushalten. Gestern bin ich von einem 4-Tages-Trip Richtung Machu Picchu zurueckgekommen:

Tag 1 – Es stand mal wieder Downhillbiken auf dem Programm. Die Bikes waren zwar Schrott, aber ein sehr temperamentvoller Argentinier namens René gab uns mit zwei ueberaus gelungenen Stuerzen guten Grund zu lachen.

Tag 2 – An diesem Tag wanderten wir auf einem echten Inkapfad durch dichteste Vegetation. Beeindruckend was hier alles waechst: Bananen, Kaffee, Avocados, Ananas, Orangen, Papayas, Hanf, …

Tag 3 – Wieder Wandern, doch leider machte mir mein Magen aus mir nicht bekannten Gruenden ordentlich zu schaffen. Ich musste mich zweimal uebergeben, weshalb ich die ueberwaeltigende Landschaft nicht wirklich geniessen konnte.

Tag 4 – Machu Picchu. Sehr beeindruckend, aber unverschaemt teuer. Die Besteigung des Huayna Picchu, auf dessen Gipfel ich mich drei Stunden lang dem Nichtstun hingegeben habe, war der Hoehepunkt. Vor dem Abstieg nach Aguas Calientes musste ich mich noch einmal uebergeben. Dafuer hatte ich Gelegenheit, mich bei dem Achmed fuer seine Grosszuegigkeit zu revangieren. Er hat mich in einem Internetcafé in dem touristischsten Dorf der Welt “zufaellig“ angerempelt.

Die naechsten Tage werde ich das Nachtleben Cuzcos auskosten, bevor ich Richtung Lima beziehungsweise Huaraz aufbreche.


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